Lisi in Singapur - 5 Monate - 10.231 km - Action :)

Ein Raver geht auf Reisen :)

Family - Bali

Montag, 07.07.2014

Die letzten Prüfungen vor dem Termbreak wurden mit links erledigt (:D - ich sag das jetzt einfach mal so.. damit ist nicht die Einzel-Präsentation gemeint, in der ich 20 Minuten über Gegebenheiten in Sri Lanka abgefragt wurde.. mal ehrlich, woher soll ich denn irgendwas über das Kündigungsschutzgesetz dort wissen :D halt mal den Ball flach.. aber ja, es war amüsant zu sehen, dass ich inzwischen selbst auf Englisch wie ein Weltmeister schwallen kann wenns drauf ankommt :)) - und somit ging es in die wohlverdienten 2 Wochen Ferien, die ich mit meiner Familie auf Bali verbrachte.

Zu Beginn.. natürlich hat die Aussage über die Landezeit wieder nicht gestimmt, und somit stand ich dann alleine am Changi Airport während meine Familie schon im Hotel war.. super Start und Timing mal wieder. Im Marina Bay Sands kam es dann doch zur langersehnten Reunion.

Natürlich etwas überfordert und eingeschränkt von den Klimatischen Bedingungen Singapurs.. war das Programm, welches ich mir für den ersten Tag überlegt hatte.. vielleicht wirklich etwas stressig^^.

Humid (schwül) ist es hier ja grundsätzlich immer.. aber am diesem Tag wars wirklich mega eklig und erdrückend.. trotzdem wollte ich meine "Hood" zeigen.. und das bedeutet nunmal 25 min Fußweg zum Supermarkt :/ aber gut. Tapfer hat man sich durch die Hitze gekämpft um dann wohlverdient erstmal im Hotel den Jetlag langsam auf sich wirken zu lassen.

Abends gab es Indisches Buffet im Raffles.. (für Tiefschwaben wie meinen Vater, ist so ein Schock für die Esskultur fast noch schwerer wegzustecken, als die Wetterverhältnisse.. aber wirklich mutig wurde fast alles probiert und so ein schöner erster Abend verbracht. Wie sollte es anders sein, ging es noch den Singapore Sling trinken und Nüsschen essen.. Wirklich ein toller Abend mit der Familie :)<3 endlich mal wieder richtig gelacht.. falls ich es noch nicht erwähnt habe.. ich denke die Leute in SGP gehen in den Keller zum Lachen.. keine Ironie, kein Sarkasmus.. :( days are passing by without any laughter.. It's not that I'm sad, but it's just not happening..

Am nächsten Tag ging es in den Zooooo, zu den Tieren und daraufhin abends in eine sehr leckere Osteria :) direkt neben dem singapurianischen MONSTER Casino.. so etwas großes hab ich echt noch nicht gesehen.. Glück im Spiel hat ich btw. auch nicht.. aber gut wenn Papa für sein Mädchen die Schulden wieder reinholt with some lucky fingers.

--> Überspringen wir einen Teil und wechseln direkt nach Bali, einer sehr schönen indonesischen Insel. Hier galt es 3 Städte und somit 3 Hotels an den verschiedensten Orten zu erkunden.. Zunächst ging es nach Seminyak, nicht weit weg vom Flughafen und der Hauptstadt Denpasar. Ein mega schönes Hotel direkt am Meer, mit wundervoller Flora und Fauna und ausgezeichnetem Essen. Dort blieben wir jedoch nur 2 Nächte (und nur einen vollen Tag, den es voll zu nutzen galt).. hier hatte es weißen Sand und mega tolle Wellen, die mit dem Waveboard (sagt man das so?^^)  geritten wurden, jihaaaa. 

Von dort ging es an meinem Bruderherz seinen Geburtstag mit einem richtigen Minivan (13 Plätze für 6 Leute, jawohl!!) komplett querein über die Insel an die Nordküste, ins Matahari. Auf dem Weg wurden noch mehr oder weniger spektakuläre Tempel besichtigt, in heißen Quellen gebadet (ich war die einzige die da noch Lust drauf hatte und sich somit ihren Bikini auf Lebzeiten versaut hat.. das Wasser war so eisenhaltig, dass er nun halt orange braun statt weiß ist :)) Ansonsten ging es durch die Reisfelder an einem Wassertempel vorbei auf eine Kaffeeplantage, auf der wir KAKA (von Katzen gefutterte Kaffeebohnen, die ausge"kaka"t wurden und dann als teuren Kaffee verkauft werden) Kaffee und viele tatsächlich leckere Dinge ausprobieren konnten. Nach einem kurzen Abstecher auf einem Markt machten wir noch an einer Straße halt, an der man Affen füttern konnte. 

Für 15 Euro (die Frau hat das Geschäft ihres Lebens gemacht und wir hatten wohl erst selten so viel Spaß für so wenig Geld) gab es Erdnüsse und Bananen, die den wilden (leckeren Tollwutaffen) dann verfüttert wurden :) mega cool wie menschlich die doch sind.. der Papa Affe hat erst mit den Fingern die Erdnuss geknackt, dann das Häutchen abgezogen und dann eins nach dem anderen gegessen.. Hammer :).

Im 2. Hotel ging es nur ums Nichtstun.. endlich mal entspannen und wahre Ferien haben, Massagen, Pool, Strand (schwarzer Sand dank Lavagestein) .. echt schön.. :)

Die Fahrt ins 3. war dann etwas weniger angenehm.. das Wetter war bescheiden, wie unsere Kondition nach einem Feuchtfröhlichen Abend mit Arak Attack (es hatte seinen Grund als der Kellner meinte: .. one Arak Attack and I sleep on the beach.. :D die übertreiben hier doch sonst auch allgm. immer... vergleichbares Beispiel: wenn man Asiaten fragt wie lange der Fußweg von A nach B dauert und sie 20 min sagen.. kannst du davon ausgehen, dass es in normaleuropäischem Tempo in 12-13 min möglich ist... true story!!) 

Nunja :) dafür war die Ankunft im Viceroy Ubud, Bali umso toller. Ein kostenloses Upgrade hat uns dort nochmal einen WAHNSINNS Aufenthalt ermöglicht. Einen Affen im Garten und die Sonne im Herzen.. mit Papa ging es dann noch nach Ubud auf einen Market, Bilder kaufen.. nun ist die Future Wohnung schon fast ausgestattet :) Ich denke dem Verkäufer tat der Preis am Ende doch weh.. wenn das Startangebot 1 für 850.000 Rupie war.. und wir dann 7 für 1.000.000 bekommen hatten.. nunja, Papa kann das halt :)

 

Soo im groben sind dann auch die 2 Wochen wieder rum, ich hoff das waren nicht zu viele Infos dass es langweilig wurde... jetzt ist grad etwas Pauken angesagt.. erste Klausur hab ich schon mit 30 von 40 Punkten bestanden was ganz gut war :) und ja, die Vorbereitungen für die Reise nach Belgien laufen auf Hochtouren  <3<3<3 Ich bin 38 Tage rauchfrei und hatte die Woche meinen ersten alkoholischen Durchhänger beim Public Viewing :D jedoch echt ein spitzen abend!!!

So Freunde der Nacht, jetzt ist fast 1, ich hab wieder nichts gelernt.. ich geb jetzt mal mein bestes und hoff euch allen geht es super gut zu Hause und der Talmarkt hat euch nicht allzu sehr geschädigt.. ansonsten sind es nur noch 8 Wochen bis ich schon wieder daheim bin.. plant mich zur Day and Night mal wieder ein :) (30.8.14)

Kuss und Gruß

Lisa

 

Homie Lover Friend Time <3

Montag, 07.07.2014

Der erste Besucher aus Deutschland kündigt sich an. M.E. aus W tritt den 12,5 h Flug nach Singapur an. Laut Internet kam der Flug eine knappe Stunde früher an... HAHA. Ich hör nie wieder auf diese Internetvoraussagen, die können leider gar nichts. Nach 2 Stunden warten und schon den ersten Verzweiflungstränen (da ich ja immer noch kein funktionierendes Mobiltelefon in Singapur hatte) kam dann der langersehnte Besuch endlich an :) :*

Singapur an sich wurde nur in kleinen Teilen erkundet, darunter jedoch das Marina Bay Sands mit dem Infinity Pool dafür umso gründlicher. Nachmittags,  Nachts und Morgen(d)s zum Sonnenaufgang :) Jedoch muss man schon ehrlich sagen, dass es bei 3000 Zimmern also ca. 6000 Leuten pro Nacht, doch eher auf Massentourismus abzielt, als für romantische Stimmung zu sorgen. .. oder netten Flair, trotzdem eine Erfahrung wert :) 

Danach ging es auf die Pulau Rawa.. eine kleine malaysische Insel an der Ostküste meines Lieblingslandes <3<3  (zu dieser von Ironie triefenden Aussage werde ich später genauer berichten) Am Vorabend festzustellen, dass alle Busse ausgebucht sind, die Taxen unser Budget sprängen und die Frau der Insel nicht zu erreichen ist.. war nicht ganz so toll. Bis Nachts um 2 wurde noch schnell ein Notplan aufgestellt, laufen, MRT, Bus, umsteigen, Bus, laufen, Bus laufen Fähre- und das ab 5 Uhr morgens.
Angekommen auf der Insel war der 1. Programmpunkt- Handy verlieren. :D Die Herren des Hotels haben beim Ausladen meinen Turnbeutel falsch herum übergeben und zack war das iPhone 4 S auf dem Grund des Meeres gelandet (und bleibt dort vermutlich auch noch ziemlich lange). M.E. aus W blieb ruhig und so konnte ohne weitere Zwischenfälle noch in den Inselaufenthalt gestartet werden.

Ansonsten war es paradiesisch :) weißer Strand, hellblaues Meer, Korallenriffe, Palmen und leckeres Essen. Mehr als Shakes trinken, futtern und schlafen stand nicht auf dem Programm und das war auch gut so... Jedoch war der Aufenthalt von leichter Über-Sonneneinstrahlung geprägt .. aber Urlaub mit Mr. Crabs ist auch wunderschön :*

Von der Insel ging es wieder nach Singapur, Koffer aufpacken, waschen, Sushi essen, Koffer packen, schlafen, ab zum Flughafen: Kambodscha – Siem Reap.

Hier als kleiner Einschub. Seit dieser Reise bin ich offiziell vorbestraft... ich habe von Vietnam einen Captain mit nach SGP genommen.. das war ok. Ich habe den Captain von SGP nach Malaysia gebracht.. das war auch okay. Aber zurückbringen durfte ich ihn nicht mehr :D musste eine Strafe bezahlen und wurde kurzzeitig wie ein Mörder behandelt und das Wort Jail fiel überdurchschnittlich oft mit dem Satz: if you do that again.. komisch. Fakt ist, ich hasse die Malayische Grenze und geh nie nie nie nie wieder dahin!!!!! (Da haben sie mir doch auch meine Tasche geklaut.. dh echt eine Area, die es zu meiden gilt. Zurück zu Kambodscha :)

Die historische Stadt der Tempel galt es zu erkunden. Hoch motiviert ging es in Homie. Lover. Friend. Montur in ein doch sehr armes Land... 

Das Taxi allein war schon der Wahnsinn. Für so viele Schnaken und Tiere wie das beherbergt hatte, hätte es eigentlich einen Preis verdient...

Das Hotel war sehr schön, die Angestellten überaus freundlich (mit so viel Nettigkeit kann man fast nicht umgehen ohne rot zu werden), die Lage jedoch verbesserungsfähig.. 

Abends ging es noch in ein nettes Restaurant (80 Tische, wir mit 2 weiteren Pärchen die einzigen Gäste, immer ein gutes Zeichen :D) und auf den Nightmarket, auf dem erstmal Tanktops für 3,50 Euro das Stück gekauft wurden!!! Yeahhhhh. Super Mario, Supergirl und weitere Helden werden auf Tomorrowland ihr bestes geben können...

Mit einem privaten Tuk Tuk Fahrer ging es am nächsten morgen um 9 Uhr in die Tempelstadt, Angkor Wat. Wirklich beeindruckend ist es schon.. aber auch ultra anstrengend. Treppe hoch, runter, hoch, runter ... so kann man das Spiel 8 Stunden am Tag spielen.. und das bei 35 ° C und direkter Sonneneinstrahlung.. Total erschöpft und völlig überflutet von Eindrücken (okay, vllt sah ab einem gewissen Punkt auch alles gleich aus und die Gleichung Stein=Stein erhielt neuen Wahrheitsgehalt... aber das tut ja nichts zur Sache :D) ging es zurück ins Hotel und abends wieder in das rege Nachtleben (Ironiemodus aus - könnt Ihr euch eigentlich vorstellen wie frustrierend das ist, in keinem Land in Asien auch nur ansatzweise einen Lehmamnersatz zu finden... mega traurig :() Siem Reaps.

Nächster Tag selbes Spiel, weitere Tempel, viel Spaß im Tuk Tuk und tadarerdaaaa :) mein erstes Painting!! 

Das ist der Wahnsinn für wie wenig Geld man hier Original Öl Paintings bekommst.... das ist Nummer eins fürs Schlafzimmer:

Da die Internetkritiken für eine Bootstour von Siem Reap nach Phnom Phen nicht allzu rosig waren, haben wir uns für den V.-I.-P. Special Van mit W-Lan, Klima, Platz entschieden. Dass ind er Beschreibung nicht noch drinnen stand, dass ein Bimbo dir mit einer Palme Luftzuwedelt und dich die Fahrt über massiert war alles.....

Worst.Busride.Ever.

Ich bin so froh M.E. aus W dabei gehabt zu haben, denn über so eine abartige Dreckssituation kann ich echt nur mit ihm lachen.. als kurze Beschreibung.. der Bus hatte 13 Sitzplätze, einen für den Fahrer. Es gibt in jedem Bus den "Loser"Platz.. aber dass ich ein ABO auf diesen hab, egal in welchem Land ich Bus fahre, war mir bis dahin noch nicht klar :D.

Pro Reihe saßen 2-3 Leute.. .das war schon mega eng wenn man ehrlich war, aber klar, in der letzten Reihe müssen sich 4 Menschen auf den selben Platz zwängen. Es war gut, den Nachbar Lieb zu haben, man hatte nämlich ununterbrochen Körperkontakt bei 32 Grad. Als wäre Platzmangel unser einziges Problem gewesen... denkste :D. Es gab keinen Kofferraum... wo verstaut ein Van nun also seine Koffer und Gepäck?

--> Richtig! Unter unseren Füßen. D.H. mit 90 ° Grad angewinkelten Beinen, auf Marvins Koffer, den wir nebenher natürlich noch geschrottet haben.. ging es 6 Stunden über keinen Meter befestigte Straße.. mit einem Fahrer, den das Wort todessüchtig nicht mehr trefflich beschreiben könnte...

2,5 h dieser abartigen Fahrt hab ich dann vor den Füßen eines anderen verbracht und mich mit dem Rücken an die Türe des Busses gelehnt.. bis diese sich dann bei zu viel Druck meinerseits auch noch öffnete.. bei voller Fahrt.

Die Fenster waren übrigens auch nicht dicht... sodass man von Minute zu Minute mehr Staub einatmete und zusehen konnte, wie sich die Hautfarbe von normal zu Orange-Braun verfärbt.

So short version, horrible experience but with the right person still not creepy enough to tear you down. Danke :*

Erleichtert kamen wir in Phnom Phen an.. zu Kambodscha muss ich allgm. noch sagen, dass es ein verdammt armes Land ist. Keine Straßen, die Leute wohnen in Holzhütten, wenn überhaupt.. alles ist so heruntergekommen wenn man nicht direkt in der Hauptstadt ist... aber hauptsache alle 2km steht ein Tempel aus Gold in der Gegend.. vllt etwas weniger Effort in sowas stecken und etwas mehr an die eigene Bevölkerung denken.. aber gut, das nur nebenbei.

In der Hauptstadt ging es ins Hotel, umziehen und raus zu einem Mopedverleih (ich bin ja ein wirklicher Gegner, aber in dieser Stadt waren mehr als 20 km/h nicht drin.. und auch kein anderes Transportmittel.. die haben einen nur abgezogen... also ja, Moped) und dann durch die wirklich schönen Straßen. Alles voller Gold, Schnörkel, Paläste, Tempel (so ziemlich das 1000% Gegenteil vom Rest des Landes wie eben schon erwähnt)... es hat mega Spaß gemacht und so konnte ziemlich viel ziemlich schnell erkundet werden.

Am nächsten Tag ging es ja auch schon wieder zurück nach Singapur.. Langsam fühlt sich einreisen dort wirklich wie "nach Hause kommen" an. Weird Feeling.. but fine.

Jaaaaa.. und dann waren die 13 Tagen mit M.E. auch leider schon wieder vorbei und es ging eine Nacht später auch schon wieder zum Chiangi Airport :( (ich kann mir noch so oft vornehmen an einem Flughafen nicht zu weinen.. aber ganz ehrlich das klappt doch nie :D)

Abschließend kann man über diese 2 Wochen (in denen ich die Uni eher spärlich besuchte, jedoch dank wundertollen Ausreden gar kein Problem hatte) sagen, dass es eine mega tolle Zeit war auf die ich mich keine Sekunde zu lang gefreut hatte :* Danke <3

HLF 

Singaporean Daily Life Mix :)

Montag, 07.07.2014

Es ist mal wieder soweit :) Die Blogfabrik ist geöffnet und ich versuche in 3 Einträgen mal die letzten 4 Wochen zusammenzufassen.

Wie kurz erwähnt, hat mir die Klimaanlage im Flugzeug von Vietnam nach Hause mir den Rest gegeben. Dann war ich erst mal erkältet... jedoch alles noch im Rahmen.

Zum Wochenende hin fühlte ich mich auch schon immens besser –> also raus aus der WG, ab ins Nachtleben. Bis zu diesem Punkt hatte ich wieder vergessen, dass es keinen Techno in Singapur gibt und ich nicht einmal hohe Schuhe hierher mitgenommen habe :D (Einlasskriterium für viele Clubs). Was solls, mit Sneakers, Jeans und Tanktop ging es los. Vor einem Club, aus dem wenigstens etwas Bass ertönte, machten meine Mitbewohnerin Elina und ich es uns bequem und beobachteten die Menschen, die hineingingen. Oberteile die als Kleider getragen wurden, Schuhe höher als das Marina Bay Sands Hotel und Schminke ohne Ende.

Wollten wir da wirklich rein? Bzw besser noch die Frage, lassen die MICH da so rein? Kurz hatte ich wirklich den Gedanken, mich dafür zu schämen nicht wie die Anderen angezogenen zu sein, jedoch nur für den Bruchteil einer Sekunde :D halloooo, ich liebe Techno und steh zu mir, wenn die mich nicht wollen ist das wohl denen ihr Problem. Bin an der Schlange vorbei zum Türsteher, hab gefragt wies aussieht, ob Leute wie wir erwünscht sind, er hat das Absperrband gelöst und uns umsonst reingelassen :) Ohne Schlange, na also.

Sehr lustiger Abend.. wäre da nicht diese Klimaanlage gewesen.. ich also den Rest der Woche mit Winterjacke in der Vorlesung gesessen und den Rest verschlafen (dafür hätte sich wirklich kein Blogeintrag gelohnt, ich war leider 2,5 Wochen krank :( )

Zudem hatte ich noch das Glück, meinen Geldbeutel in der Mensa zu vergessen, sodass meine Kreditkarte gesperrt wurde... und ich über 2 Wochen an keinen Cent rankam und mich durchschnorren durfte.. also alles nicht so toll..

2 Tests hab ich schon geschrieben und eine Präsentation gehalten... also so ganz Urlaub ist es auch nicht :)

 

Daily Life Mix Singapore 

Lisa

Vietnam 09-13 Mai 2014

Mittwoch, 14.05.2014

Bonjour mes amis

Ich nutz mein handy für so viele unnütze Dinge.. Blog schreiben erscheint mir dagegen ziemlich sinnvoll und zwar live vor Ort. Wir fahren gerade für knapp 2 Millionen Dong durch den Süden Vietnams. Gestern Mittag ging es mit Lion Air sehr spontan nach Ho Chi Minh/ Saigon Vietnam. Warum die Wahl auf dieses Ziel fiel? Zu sehen gibt es überall viel aber nicht jeder Flughafen wollte spontanen Studenten ein Visum gewähren. Somit war klar: 09.-13.05.14 (dank eines Public Holiday 4 Nächte :)) geht es nach Vietnam, einem Land, dass ich absolut nicht auf dem Schirm zum Reisen hatte, aber warum auch nicht? Meine liebe Kollegin Steffi hat mir so viel vorgeschwärmt, dass ich mich selbst überzeugen wollte.

Gestern sind wir erstmal in unserem Hostel angekommen, welches echt mega cool war. Viele interessante Leute, freundliches Personal und eigentlich auch recht sauber (3 € inklusive Frühstück Wir alten Schnäppchenjäger). Zu Fuß ging es an die erste große Herausforderung. Wie überquert man hier verdammt nochmal die Straße *affeaugenzu*. So viele Roller hab ich noch nie auf einem Haufen gesehen. Jeder fährt wie er will, aber wenigstens haben die das Lenkrad wieder auf der linken Seite hier

Schon kam es zum ersten Zwischenfall. Da wir bereits vor Verbrechern und Betrügern gewarnt wurden, blieb alles was uns lieb und heilig ist im Hostel, bis auf unsere Kameras und eben Geld. 4 alte Vietnamesen mit ihren Kappschas (heißt das so? Es waren auf jeden fall Fahrräder, wo vorne Platz für den Touri war, damit dieser rumkutschiert wurde :)) 15.000 Dong hat er gesagt (das ist nicht mal ein Euro) und auch nach 5x Nachfragen blieb es dabei: 15.000 Dong. Klasse Angebot dachten wir uns und haben bei dem Spaß mitgemacht. Inmitten all dieser Roller und Autos fuhren wir mit unseren Fahrrädern durch die Stadt an den schönsten Plätzen vorbei. Das war echt eine verdammt lustige Aktion und definitiv eine unvergessliche Erfahrung. Ebenso wie das Ende (ohman). Ganz schön smart waren die 4 alten Herren, als sie uns an einem nicht so überfüllten Ort rausschmissen und plötzlich 1,5 Mio Dong pro Kopf verlangten. Zunächst fanden wir das noch ganz amüsant bis klar wurde, die denken wirklich wir zahlen das (umgerechnet 50 € - das verdienen die vllt im Monat, aber sicher nicht mit uns für 1h in die Pedale strampeln!!!) 100.000 war unser Angebot und die Herren wurden immer aggressiver und unfreundlicher. Langsam war die Sache echt nicht mehr lustig.. Lautstark haben wir versucht uns zu erklären aber was will man von alten Betrügern erwarten?! Es war klar, dass die uns abziehen wollten. Letztendlich haben wir 200.000 pro Kopf bezahlt.. Was ca 8 Euro entspricht, was immernoch viel viel viel zu viel war. Jedoch siegte die Vernunft über das Bedürfnis auf mein Recht zu bestehen. Die hätten uns auch einfach eine übers Hirn gezogen und wären dann mit allem ab. Die Frechheit überhaupt war dann noch, dass ich ihm 2 x 100.000 Scheine gegeben habe, er einen in seiner Tasche gegen einen 10.000 Schein tauschte und mir klarmachen wollte, es fehlt noch Geld. Dann konnt ich mich echt fast nicht mehr halten.. So ein Pack . Aber was soll's.. Andere Länder, wenig Benehmen. Um die Laune wieder zu puschen ging es dann auf den Aussichtsturm von Saigon, welcher wirklich eine unbeschreibliche Aussicht bei Nacht bildete.

Auf der Suche nach einem speziellen Restaurant sind wie 1 h zu Fuß durch die Straßen getigert und haben neben den uns bereits vertrauten Echsen und Kakerlaken auch noch neue Freunde angetroffen. Ratten . Letztendlich haben wir die Suche aufgegeben und uns für Brotzeit entschieden, ein deutsches Restaurant von Vietnamesen geführt. Echtes Paulaner Weißbier und Schupfnudeln rundeten den ersten Tag ab trotz allem - echt klasse.

Mit dem netten Taxifahrer, dem wir in einer Stunde ca 1,9 Millionen schulden werden, sind wir heut schon einige Kilometer durchs Land gefahren. Zwischenstopp haben wir beim Vinh Trang Tempel gemacht, der absolut unbeschreiblich schön war. Buddhismus ist in meinen Augen echt eine schöne Religion, zumindest wie sie hier praktiziert wird - stunning. Sobald wir im Hostel angekommen sind werden die Düfte aufgelegt (Moskito Schutz :D) und es geht auf das Melkong Delta bei Can Tho.

Hierzu berichte ich dann morgen auf der Heimfahrt.

Sooo das 14 Plätze Taxi gestern hat etwas mehr Platz für uns 4 geboten als der Bus, in dem ich gerade sitze. Es ist 16 Uhr und ich bin einfach schon 12 Stunden wach *affeaugenzu* falls ich dementsprechend verwirrende Zusammenhänge bilde.. Liegt es vielleicht an der Müdigkeit. Das mit den Floating Markets hat gestern nicht geklappt, da hier nur der "early bird" den Wurm bekommt und uns zur Begrüßung ein kleiner Monsun erwartete. Die Zimmer waren klein aber sehr fein (waren immerhin 6,50€ die Nacht ) und die Leute wieder sehr nett. Das ist echt der Vorteil wenn man in Backpacker Hostels geht.. Man lernt so leicht so aufregende Menschen kennen.. Das ist der Wahnsinn. Unsere Bekanntschaft Sebastian kommt ursprünglich aus Schweden, war jedoch seit 2,5 Jahren nicht mehr dort und hat uns von seinen Reisen berichtet. Wie kann nach einem leckeren vietnamesischen Essen ein Abend besser ausklingen als bei Bier und guten Stories ?

Die Nacht erwies sich als unglücklich kurz - nur knapp 4 Stunden später ging es um 5.30 Uhr an den Hafen, wo uns unser Tourguide herzlich Willkommen hieß und uns auf unser eigenes kleines Boot brachte. Die Chefin des Bootes war eine herzensgute Vietnamesin mit Strohhut und viel Power. Selbstbewusst sind wir durch das Melkong Delta geschippert und haben dabei unbeschreibliche Dinge gesehen. Der Markt an sich war zwar auch interessant, hat aber nicht das Highlight bilden können. Allein schon bei Sonnenaufgang auf dem Wasser zu sein war spitze. Ok ich war mega müde und total verwirrt wieso um 5.30 Uhr die halbe Stadt schon auf den Beinen war..?! Nun weiß ich, was ich mir auch hätte denken können, dass die Häuser größtenteils keinen Strom haben oder dieser nur für Karaoke (oh ja und das nicht zu knapp thihi) genutzt wird. Somit geht man anständig gegen 19 Uhr schlafen und ist dementsprechend auch ab 5 Uhr fit. Auf den Märkten dockt man mit seinem Boot dann an und kauft oder ertauscht sich seine Goods. Wir wurden mit Ananas, Bananen und Mangos versorgt (da hat sich die Fructoseintoleranz wieder gefreut ) und tollen selbstgebastelten Schmuckstücken. Total entspannt tuckerten wir 5 h in der Sonne auf dem Wasser der Maximalpigmentierung entgegen. Einen Zwischenstopp gab es noch in einer Familien Reisnudel-Fabrik. Falls es jmd interessiert wie das funktioniert geh ich gern genauer darauf ein, ansonsten weiter im Programm. Nach der Nudelfabrik wanderten wir noch etwas durch die Pampa, überquerten eine mortzgefährliche Schlucht, begutachteten Mango/Litchibäume und ein paar Reisfelder. Anschließend waren Katrin und ich so mutig uns nochmal an ein vietnamesisches Gericht zu trauen, welches wieder echt lecker war. (Man beachte Hund ist hier eine Spezialität und das Englisch der Leute ist vergleichbar mit meinem Vietnamesich... Aber Hey "sin ciao" und ein Grinsen hat hier jeden zum Winken gebracht)

Nach der Siesta ging es nun gegen den Strom nochmal 1,5 h Flussaufwärts und direkt in den Bus zurück nach Ho Chi Minh, wo sicher noch weitere Abenteuer auf uns warten. Hierzu dann vielleicht aus dem Flieger.

Sin Ciaoooo everyone

Wie versprochen eine letzte Berichterstattung aus dem Flieger (der unangenehm oft wackelt).

 

Ok bin krank nun :( der Polarexpress war wohl doch zu fresh :/ 

Kuala Lumpur

Mittwoch, 14.05.2014

Hallihallo liebe Leserfreunde,

Dieser Eintrag entsteht gerade am Flughafen Singapurs und wird vermutlich im Flieger nach Vietnam fertig gestellt . In diesem Sinne Entschuldigung vielmals für Tipp-Fehler, die ich aus Bequemlichkeit nicht korrigieren werde.

Der komplette Eintrag war bereits am Dienstag fertig.. Bis das liebe Blogprogramm sich ausgeloggt hat und nichts übrig blieb. Also von vorne.

Letztes WE sind wir 4 unabhängigen, junge und viel zu motivierte Vorzeigestudentinnen das erste mal aus den Toren Singapurs geflüchtet. Nach mehrfacher Fingerabdruckabgabe, Pass und Gepäckkontrolle ging es mit einem sehr komfortablen Reisebus nach Kuala Lumpur, der Hauptstadt Malaysias. Wir wussten, dass wir nur knapp 50 Stunden zur Verfügung hatten um möglichst viele Eindrücke aufsammeln zu können. Brav ging es nach der Ankunft um 2 Uhr morgens in einem etwas anderen Etablissment (5€ die Nacht und das blaue Neonlicht war sogar umsonst ) in die leckeren bedsheets um Samstag morgens gleich durchzustarten.

Bei gleicher Temperatur aber angenehmerer Luftfeuchtigkeit haben wir das geschafft, wovon uns alle Einheimischen abgeraten haben: KL per Fuß erkundet (dabei verdienen die Taxifahrer dort eh noch weniger an uns als in Singapur. Dort bezahlt man übrigens mit Ringit. 1 Ringit = 22 Cents. Und wenn man dann 100 Ringits für tolle Schuhe bezahlt ist das gar nicht so wild )

Zu Fuß kann man die Gegensätze zwischen Arm und Reich an solchen Orten am besten sehen. Singapurs Einwohner haben nur 2 Möglichkeiten über diese Stadt zu denken. Entweder sie ekeln sich vor dem Dreck, den Tieren und den Homeless-Peoplen (die zumindest in unserem Viertel, welches jedoch eh nur von Ausländern und Leiharbeitern bewohnt wird, weit verbreitet waren), oder sie feiern ihre Freiheiten. Man darf überall trinken, essen, Kaugummi ist keine Droge und eine Zigarette (2,50€ die Packung) darf auch den Weg auf den Boden finden, ohne für Schlagstockstreicheleinheiten zu sorgen.

Nachdem die bekanntesten Punkte auf unseren Listen abgearbeitet waren, ging es in das 6 stöckige Riesenshoppingcenter, welches für jeden Geschmack etwas bereit hielt. Von meinen Errungenschaften kann ich fast nichts berichten.. Lediglich meine neuen Tanzschuhe Airmax fit (70€) gingen nicht in den Tiefen Malaysias verloren. Hierzu jedoch später.

Zum Richten und umziehen ging es zurück ins (M)Hotel und direkt weiter in die uns zuvor empfohlene skybar. Diese befindet sich auf dem Dach eines Hotels und bietet den Reichen und Schönen einen tollen Ausblick über die Stadt. Da wir jedoch arme Studenten sind, die sich darauf gefreut haben endlich mal günstig trinken zu können und nicht zu mexikanischer Musik tanzen zu müssen, ging es weiter. 6 Margaritas 1 Mangosaft 1 Hammer Shisha 1 Pommes Für 44 Euro ging eigentlich und danach das Highlight des Trips!! Endlich ein Club mit gutem Bass und 4/4 Takt für mich hab mich gleich ein kleines Stückchen mehr wir zu Hause gefühlt . Mit Leuten aus Jordanien, Malaysia und Indonesien hatten wir einen schönen feuchtfröhlichen Abend und somit wenig Schlaf und ein bezaubernd frisches Gefühl am Sonntag morgen. Trotz Kater hatte ich das Verlangen nach einem Kick und das ist eigentlich nicht typisch für mich, zumindest suche ich ihn nicht in 200 m Höhe . Es ging auf den Fernsehturm, welcher einen atemberaubenden Ausblick über die ganze Stadt lieferte!! Definetly worth it!

Die Batu Caves bildeten etwas außerhalb KL noch viele Möglichkeiten zum staunen und einen bleibenden Eindruck. 272 sowohl große als auch kleine Stufen ging es zwischen streunenden Affen bergauf in die größte Tropfsteinhöhle die es hier weit und breit zu sehen gibt.

(Siehe Bilder, mehr als dass die Affen eine eklige Plage sind und die Stufen für mega Muskelkater gesorgt haben, gibt es fast nicht zu sagen :))

Vor der Heimfahrt wurden noch ein paar Fake Artikel auf dem Chinamarket eingepackt und ab ins Debakel. Erst kam der Bus eine starke Stunde zu spät und dann wollten die 4 Menschen, die auf unseren Plätzen saßen, diese nicht mehr freigeben. Die Stimmung war sichtlich angespannt und die 4 Notplätze, die wir zugewiesen bekamen verdammt unkomfortabel. 20 km vor der Grenze kam es zu großer Aufruhr.. Wir müssen den Bus wechseln, da der aktuelle nicht für singapurische Straßen geeignet war (was auch immer, hat auch nachts keiner verstanden). Das witzige war nur, dass der Bus niemals in Singapur ankam. Vor der Grenze hieß es : so passport control pls take luggage for the control. So wie auf dem Hinweg auch haben wir dann Shoppingbag, Kissen, Jacke, und all das Zeug, welches eh nicht verzollt werden muss, im Bus gelassen (war ja schließlich auch sehr unpraktisch zu tragen..) und sind zur Kontrolle. Leider kam der Bus nicht mehr und ist trotz zur Kenntnisnahme unseres Gepäcks wieder zurück nach Kuala Lumpur.

Die Sachen sind weg, mag gar nicht drüber reden so könnte mich das aufregen

The first two weeks

Dienstag, 29.04.2014

Ich muss mich entschuldigen.. es war so unheimlich viel los :) 

Therefore I'm going to catch up all the interesting stuff of the last two weeks.

Das viele Englisch reden hier verleitet mich schon fast auch einen englischen Blog zu verfassen.. das lass ich aber lieber noch ein wenig bis alles sitzt.

Jetzt fangen wir mal an die letzten 2 Wochen aufzurollen.. aaalso (für die chronologische Reihenfolge kann ich leider jetzt schon keine Haftung mehr übernehmen.. but let's try) :

Meine liebe Mitbewohnerin Elina aus Finnland und ich hatten die glorreiche Idee an einem Sonntag den botanischen Garten zu besuchen. Wie wir bereits festgestellt haben sind die spontanen Aktionen, die mit Abstand am beeindruckensten. Da wir jung und dynamisch sind (oder zumindest sein wollten), sind wir eine MRT Station früher ausgestiegen und dachten wir finden den Weg bis zum Garten schon von alleine.. Ich kann gleich vorwegnehmen : den haben wir bis heute nicht gesehen :D jedoch jede Menge anderer Dinge. Wir sind auf ein Süßwasserrecervoir gestoßen, welches die bekannteste Joggingstrecke in Singapur bietet. Wir als 2 Touris mit völlig falscher Kleidung und falschen Schuhen auf den Weg durch eine Art Regenwald in dem die kleinen Fluch der Karibik Affen frei herumlaufen und Bananen speisen. Die ersten 2 Kilometer über einen komplett verwurzelten Boden in Flipflops waren ja noch ganz interessant und lustig.. die steigende Anzahl an Moskitos und die 5km Umweg durch völlige Orientierungslosigkeit waren dann jedoch nicht mehr ganz so toll. Völlig erschöpft und aber um einige schöne Eindrücke bereichert ging es dann mit dem Bus nach Hause. Bus fahren ist hier übrigens auch ein Erlebnis für sich. Fast and the Furious hat sich seine Inspiration sicher in SG geholt..

Und schon war Montag und der erste Tag an der großen Uni ging los. 17.000 Menschen im Alter zwischen 17-21 studieren dort (ja ihr habt richtig gehört. WIr sind hier mit Abstand die Ältesten.. :D ob das System hier sich mit dem Unseren deckt wag ich bis heute noch zu bezweifeln).

Es ist anders. Das Studieren an einer dualen Hochschule erscheint mir inzwischen als das größte Geschenk, was Heilbronn mir jemals gemacht hat. Darüber hinaus sollte jeder Prof in HN mindestens eine Vorlesung und ein Tutorial hier besuchen um festzustellen, dass wir doch nicht so "schlimm" sind. Die Kinder kommen hier einfach 40 min zu spät, telefonieren mit ihren Tischtennisschlägergroßen Handys beim Reinlaufen und haben nicht mal Lust sich zu entschuldigen. Die Lehrer sind hier eh nicht ganz normal.. entweder der Teufel in Person oder so herzlich, dass mit den grölenden Kindern gelacht wird oder viel zu private Details geteilt werden (Begründung: we are all friends here. I'm not your teacher. I learn from you .. what :D ?!) 

Die Kurse in denen ich der einzige Exchange Student bin mag ich besonders.. da ist man den Wilden völlig ausgeliefert. Da kann es auch mal vorkommen dass wild geklatscht wird wenn jmd Blondes (so großes (Erklärung: die Menschen sind hier so klein. Schuhgröße 39 gilt zu den Übergrößen und ist nicht überall erhältlich... gar nicht diskriminierend..) wie ich) den Raum betritt.. Nun gut.

Bis heute hatte ich laut Stundenplan jeden Montag und Dienstag frei, und auch allgm nur 13 *50min Unterricht die Woche. Jedoch sitzen noch nicht alle Kurse so richtig, weswegen ich mir hier bei nichts so sicher sein würde.

Essensaufnahme in der Uni wird ganz gut gewährleistet. Es gibt 4 Mensen, die zum Teil Subway, Megges und ähnliches enthalten. Für den Hunger zwischendurch haben wir eine Fruitbar entdeckt, in der es für Minipreise geschnittenes Obst gibt.. eigentlich echt ganz cool. Das allgemeine Stäbchenessen klappt auch schon sehr gut.

Aber genug zur Schule an sich. Jetzt ist die Zeit in der noch viel unternommen wird (obwohl das mit dem Mittagschlaf auch schon hier eingeschlagen ist :)) 

Fast jeden Abend sitzen wir zusammen und planen unsere Ausflüge, Urlaube etc. An diesem Freitag geht es nach Kuala Lumpur mit 3 Mädels von hier.. das gibt was. 5€ die Nacht im Hostel.. das kann nur der Traumurlaub schlechthin werden :D aber wir wollen ja eh etwas sehen. Vllt weiß ich dann auch mein Steinähnliches Bett hier bei 27 Grad im Zimmer mehr zu schätzen :)

Wir haben uns die Stadt von allen Ecken schon genauer angeschaut und auch Plätze gefunden, die Abends auf viele chillige Stunden einladen werden :) z.B. Clarke Quay (Boote als Restaurants, tolle Lichter, mega Atmosphäre) oder die ganze Hafengegend bei Marina Bay (Blick auf das Hotel und die Hochhäuser, tolle Stimmung, keine Geldstrafen für öffentliches Herumlungern - Super)

Unser Zootag war auch echt ein toller Erlebnis. Total viele bisher unbekannte Tierchen gesehen und am wichtigsten.. einen PANDA :) einen Echten. Für den hat sich der ganze Stress (Samstag, komplett Singapur ist unterwegs.. 32 Grad :D) wirklich gelohnt.

Feiern waren wir auch schon :) Auf einer ebenerdigen Rooftop Party :D though.. still had plenty of fun :) Shoppen gilt das selbe.. lediglich die Anmerkung.. Victorias Secret verkauft keine Bras in SG.. was können die eigentlich.. aber gut.

Puhh ansonsten essen wir brav Sushi, gehen früh schlafen wie sich das gehört (deutsche Zeit ca. 10-11 (man beachte 6h Zeitverschiebung) und genießen das Leben. 

Langweilig wird es nie.

Für alle die nicht eingeschlafen sind :)

Hugs & Kisses & much Love <3

Lisa

2 Tage hier - Zu viel zu erzählen

Samstag, 19.04.2014

Hellooooo zu meinem ersten Eintrag auf singapurianischem Boden (ich weiß immernoch nicht ob das grammatikalisch korrekt ist, wir haben jedoch beschlossen, dass "singaporean" so schon passen müsste :))

Nach einem echt traurigen Abschied am Frankfurter Flughafen von meinen aller Liebsten :* ging es mit Singapur Airlines direkt zum Changi Airport. Mit 12 Stunden Sets von Robin Schulz. Nico Pusch und Co (und 2 kleinen Schlaftabletten) hab ich nicht mal das ausführliche Filmeangebot nutzen können und schön geschlummert :) Das war auch besser so.. die Ankuft war mehr als holprig. Und damit mein ich nicht nur die Landung :D.

Erst war mein Buddy unauffindbar (man beachte Trekking Rucksack, Turnbeutel, großer Koffer, kleiner Koffer) und anschließend gab es eine einstündige Zugfahrt mit 4x umsteigen und natürlich ohne Sitzplätze im minimal klimatisierten MRT (Zug) - Power :D.

Gegen 9 Uhr ging es dann in die WG, in der ich erstmal alle geweckt habe :) Die Mädels aus Finnland, Russland, Frankreich und Schottland sind alle mega lieb und haben mich gleich mit offenen Armen empfangen und direkt mit zum Strand genommen.

Koffer durften noch für 8 Stunden geschlossen bleiben und es ging nach Sendosa Beach.. mit einigen kleinen Umwegen für Fotos und der Erledigung erster dringlicher Einkäufe ging es los. Leute von überall waren dabei und hatten alle viel zu fragen, erzählen.. hier bleibt man definitiv nicht lang allein :) 

 

Abends musste ich mich noch einem harten Kampf mit dem Internet stellen (nach tatsächlichen 28 Log In Versuchen waren alle meine kleinen Apfel Freunde verbunden und meine Nerven wieder besänftigt) und so ging es dann auch bei angenehm schwülen 29 Grad ins Bett.

 

First day - done.

 

Heute ging der Tag etwas entspannter los.

Das einzig halbwegs normale Essen am Tag wird hier wohl das Frühstück. Toast, Marmelade und Milch (3,50 € für 1 Liter Milch war es mir defintiv wert) kann keine Suppe mit undefinierbaren Dingen toppen :D. 

Gestärkt ging es los nach Little India, einem Paradies für mega günstige, total verrückte Kosmetika und abgrundtief ekligen Dingen zu essen :) Wahnsinn.

 - Für heute nur die 2 Bilder und den Rest bitte in FB anschauen.. waren die doch echt zu groß für die Seite hier..  :( und alle zu formatieren hab ich echt keine Lust grad :) also --> FB

An dieser Stelle ein paar Fotos.. es ist wirklich zu schade, dass die Technik noch nicht soweit ist Gerüche einzufangen.. :D Vielleicht kauf ich zum Abschied für jeden einen Tintenfisch.. jedoch glaub ich wird das nicht das verrückteste sein was ich hier zu sehen bekomme... abwarten.

Danach ging es noch nach China Town. Stanning, really stunning. Alles mit so viel Liebe zum Detail gemacht.. so viele Eindrücke.. sind so ziemlich jede Gasse abgelaufen, Tempel besichtigt.. exciting.

Doch dann kam die Lust auf etwas essbares und einem Bier. Gut, man kennt ja chinesisches Essen aus Deutschland.. sollte kein Problem sein.. denkt man :D

Nach sicher 10 Restaurants, in denen die Bilder auf der Karte abschreckend genug wirkten (Hühnerfüße? - Next) gab es leckere Nudeln. In Chinatown sollte man doch meinen, dass es etwas gäbe, was man bei uns im chinesischen Restaurant bekommt... das muss wohl ein weitverbreiteter Irrtum sein, oder die Leute bei uns sind einfach keine Chinesen.. I dont know aber das hier hat nichts mit dem im Kaiserturm zu tun :D.

Nach dem Essen ist der Spruch: "Don't ask" entstanden.. die leckeren "Röstzwiebeln" hatten am Ende kleine Noppen die auf etwas fischiges hindeuten wollten und die roten Bällchen, welche als vegetarian meet deklariert wurden.. waren wohl einfach rohe Fleischklöpse.. yommiiiii.. also falls ihr mich mal fragt: Was gabs zu Essen? - Mehr als don't ask wird wohl nicht kommen :D 

 

Ansonsten genug für heute, schaut euch die Bilder an :) für so viel Schreiben hab ich mir ja fast eine 4 € teure Dose Tigerbier verdient mit meinem Roomie ( hier ist ja schon halb 12)

 

Hugs and Kisses :)

 

Lischen aus dem Fernen Osteeeen - PS: Frohe Ostern - Wird hier übrigens auch zelebriert.. die armen Leute an den Zugeinweisungsdingern mussten pelzige Bunny Ohren tragen.. wer tut sowas... 

 

Die letzten Vorbereitungen

Montag, 14.04.2014

Herzlich Willkommen zu meinem ersten Blogeintrag :)

Mein Name ist Lisa, ich komme aus einem 9.000 Einwohner Dorf im Sünden Deutschlands (sehr schön übrigens) und schaue mir für die nächsten 5 Monate mal eine etwas andere Welt an.

Es geht nach Singapur zum Studieren. Hauptsächlich. 

Der erste Blogeintrag wird noch unspektakulär, da ich sowas noch nie gemacht habe und lediglich zwischen Bergen an Gepäck zu Hause sitze und noch auf Donnerstag warte. 12.35 Uhr geht es los und ja die Vorfreude steigt, jedoch auch die innere Unruhe. (2 von 7 Impfungen fehlen mir noch zu meinem vollen Glück - dann kanns endlich losgehen

Ich mag mich an dieser Stelle noch für eine Hammer Abschiedsfeier am 12.4. bedanken und natürlich alle die Grüßen, die mir den Abschied so unheimlich schwer machen :* Ihr seid der Wahnsinn.

die Besten <3

 .. und ich seh grad ich hab nur 600 Bilder frei, deswegen Küsschen auch an alle anderen, die jetzt aus Platzgründen nicht hochgeladen werden :)

 

So long ... wird wohl im Laufe der nächsten Woche ein neuer Eintrag mit hoffentlich nur Gutem folgen. 

xoxoxo Lisa

 

Autor

Hallo mein Name ist Lisa und ich werde bald eine längere Zeit in dem Land Singapur verbringen. Ihr könnt gerne meine Blogeinträge kommentieren oder mich über das Kontaktformular anschreiben.

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